Was bedeutet eigentlich Einweg-Kreislaufflasche?

Was bedeutet eigentlich Einweg-Kreislaufflasche?

Unterschieden wird zwischen Einweg- und Mehrwegflaschen. Mehrwegflaschen sind solche, die nach der Nutzung gereinigt und mehrfach neu befüllt werden – eine gute Sache. Aber aufgepasst: „Einweg“ bedeutet im Gegenzug nicht, dass diese Flaschen in den Abfall wandern und die Umwelt belasten. So wird die weinton Flasche vollständig recycelt und zu einer neuen Flasche verarbeitet, ohne Müll zu erzeugen. Sie kommt sogar von Beginn an aus diesem Kreislauf, weshalb schon für die erste Produktion keine neuen Rohstoffe verbraucht werden.

In vielen Fällen haben Einweg-Pfandflaschen sogar entscheidende Vorteile. Zum einen das einheitliche DPG-Pfandlogo, mit dem sie bundesweit an jedem Automaten und jeder Annahmestelle zurückgenommen werden. Für Mehrwegflaschen gibt es diese Sicherheit nicht. Supermärkte und andere können die Rücknahme verweigern, wenn sie beispielsweise die Flasche nicht im Sortiment haben – für Verbraucher:innen oft ein regelrechtes Suchspiel. Außerdem ist der Pfandbetrag mit 25 Cent bei Einwegflaschen deutlich höher, auch das ein zusätzlicher Anreiz zur Rückgabe.

 

Geschlossener Kreislauf auch beim Wein

Beim Wein ist die Wiederverwendung als Mehrwegflasche besonders kompliziert. Wegen der zahlreichen unterschiedlichen Formen und Varianten hat die Rücknahme bisher allenfalls regional begrenzt funktioniert. Also wanderten viele Glasweinflaschen am Ende doch in den Müll – und nicht immer in den Altglascontainer. Die Recyclingquote beim Altglas liegt nur bei 80 Prozent. Außerdem enthalten die daraus erzeugten neuen Flaschen immer noch bis zu 40 Prozent Neuglas – also kein geschlossener Kreislauf ohne Verbrauch neuer Rohstoffe.

Bein Einweg-Pfandsystem liegt die Recyclingquote hingegen bei 98 Prozent. Eine starke Grundlage dafür, dass die weinton Flasche aus recyceltem PET tatsächlich immer und immer wieder zum Ausgangsmaterial für eine neue Flasche wird, ohne als als Kunststoffabfall oder Mikroplastik die Umwelt zu verunreinigen. Hinzu kommt die Energieeinsparung bei der Herstellung und beim Transport der nur 50 Gramm leichten Flasche. Alles zusammen macht es möglich, den CO2-Fußabdruck nahezu zu halbieren!

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