Einweg-Kreislaufflasche erklärt: So funktioniert sie
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Einweg, Pfand und Kreislauf – wie passt das zusammen? Der Begriff Einweg-Kreislaufflasche beschreibt eine Flasche, die nach ihrer Nutzung nicht erneut befüllt, sondern über das Pfandsystem gesammelt und recycelt wird. Ihr Material kann anschließend wieder als Rohstoff eingesetzt werden.
Die WNTN-Weinflasche besteht aus 100 % recyceltem PET und trägt das DPG-Pfandzeichen. Nach dem Weingenuss gibst du sie über das bundesweite DPG-Einwegpfandsystem zurück. So gelangt das Material wieder in den Recyclingkreislauf.
Einweg ist nicht dasselbe wie Mehrweg
Eine Mehrwegflasche wird nach der Rückgabe gereinigt und anschließend erneut befüllt. Dieser Vorgang kann mehrfach wiederholt werden.
Eine Einwegpfandflasche wird dagegen nach einmaliger Nutzung zurückgegeben, erfasst und für das Recycling vorbereitet. Die Flasche selbst wird also nicht wiederverwendet – ihr Material kann jedoch aufbereitet und erneut genutzt werden.
Die WNTN-Flasche ist deshalb keine Mehrwegflasche, sondern eine bepfandete Einwegflasche mit Fokus auf einen funktionierenden Materialkreislauf.
So funktioniert das DPG-Pfandsystem
Auf die WNTN-Weinflasche wird ein Pfand von 25 Cent erhoben. Das DPG-Zeichen und der aufgedruckte Barcode sorgen dafür, dass die Flasche im Rücknahmesystem eindeutig erkannt werden kann.
Der Ablauf ist einfach:
- Du kaufst einen WNTN-Wein und bezahlst 25 Cent Pfand.
- Nach dem Genuss gibst du die leere Flasche über das DPG-Rücknahmesystem zurück.
- Du erhältst das gezahlte Pfand zurück.
- Die zurückgegebene Flasche wird erfasst und für die Verwertung vorbereitet.
- Das PET wird sortiert, aufbereitet und wieder dem Materialkreislauf zugeführt.
Das DPG-System sorgt dafür, dass gekennzeichnete Einweggetränkeverpackungen nach der Rückgabe gesammelt und der Verwertung zugeführt werden. Dafür werden die Verpackungen im Automaten üblicherweise verdichtet und anschließend weiterverarbeitet. DPG – Der Einwegpfandprozess
Warum WNTN auf recyceltes PET setzt
Die WNTN-Weinflasche besteht aus 100 % recyceltem PET. Damit wird für den Flaschenkörper bereits aufbereitetes Material eingesetzt, anstatt ausschließlich neues PET zu verwenden.
Gleichzeitig ist die Flasche deutlich leichter als eine herkömmliche Weinflasche aus Glas. Das geringere Gewicht kann insbesondere bei Transport und Logistik Vorteile bieten.
Entscheidend ist jedoch die richtige Rückgabe: Nur wenn die leere Flasche über das Pfandsystem zurückgegeben wird, kann ihr Material gezielt erfasst und wieder in den Recyclingkreislauf eingebracht werden.
Material im Kreislauf halten
Recycling bedeutet nicht automatisch, dass aus jeder zurückgegebenen Flasche unmittelbar wieder genau dieselbe Flasche entsteht. Das aufbereitete PET kann je nach Qualität und Verwendungsweg erneut für Verpackungen oder andere geeignete Produkte eingesetzt werden.
Deshalb sprechen wir von einem Materialkreislauf: Das verwendete PET wird nach der Rückgabe nicht einfach entsorgt, sondern als Wertstoff gesammelt, aufbereitet und erneut nutzbar gemacht.
Und was ist mit Glas?
Auch Glas ist sehr gut recyclingfähig und kann bei korrekter, nach Farben getrennter Sammlung wiederholt im Kreislauf geführt werden. Das Umweltbundesamt nennt für 2024 eine Recyclingquote von 82,87 % bei systembeteiligungspflichtigen Glasverpackungen und weist zugleich auf die Bedeutung einer korrekten Altglassammlung hin. Umweltbundesamt – Verpackungsrecycling im Faktencheck
Die Umweltwirkung einer Verpackung hängt jedoch nicht allein vom Material ab. Auch Gewicht, Transportwege, Rezyklatanteil, Rückgabe und tatsächliche Verwertung spielen eine Rolle.
Kreislauf beginnt mit der Rückgabe
Mit der WNTN-Weinflasche möchten wir guten Wein mit einer unkomplizierten Pfandrückgabe verbinden. Nach dem Genuss gehört die Flasche deshalb nicht in den Restmüll, sondern zurück in das DPG-Pfandsystem.
Flasche zurückgeben, 25 Cent Pfand erhalten und das Material wieder in den Kreislauf bringen.